„Fahrradfahren macht glücklich“ – Unsere E-Bike Radreise im grünen Slowenien

Slowenien ist ein unterschätztes Reiseziel. Im Vergleich zu seinen Nachbarn Österreich, Kroatien und Italien kennen die meisten Deutschen das kleine Land kaum. Dabei hat das „grüne Herz Europas“ eine Menge zu bieten. Das bestätigen die Teilnehmer*innen unserer E-Bike Radreise in Slowenien. In unserem neuesten Blog-Beitrag geben wir einen kleinen Eindruck davon, was die Radler*innen bei der Tour erlebt haben

Entlang der Sava

Slowenien als Top-Destination für Radreisen

Slowenien ist eine aufstrebende Radsportnation. Mit Tadej Pogačar und Primož Roglič hat das kleine Land gleich zwei Ausnahme-Athleten des Radsports hervorgebracht. Im Oktober 2026 trägt Slowenien außerdem die Radsport-Europameisterschaft aus.

Kein Wunder, denn in Slowenien lässt es sich herrlich Radfahren: das Radwegenetz ist gut ausgebaut, bestens ausgeschildert und es gibt zahlreiche internationale Fernradwege, die mit viel Abwechslung locken.

Idyllische Flusslandschaft. Bild Elke Weis-Metz

Highlights der Tour

Viel Abwechslung erwartet Sie auch bei unserer E-Bike Radreise in Slowenien. „Berge, Seen, Wälder – die Touren sind alle unterschiedlich!“ schwärmte eine Teilnehmerin des vergangenen Jahres. Die Strecken führen durch Flusslandschaften, über sanfte Hügel, ländlich geprägte Panoramastraßen vorbei an Hopfenplantagen und entlang einer alten Zugtrasse.

Dabei wird Slowenien seinem Motto als „grünes Herz Europas“ absolut gerecht. Es empfängt seine Besucher mit sattem Grün und unberührter Natur. Das gefiel einer Radlerin besonders: „Ich bin ein naturverbundener Mensch, kein Städtereiser. Ich habe Slowenien sehr genossen.“

Besonderen Anklang fand unter anderem die Tour entlang der Sava, die durch eine idyllische Flusslandschaft führt. Am Ende der Strecke thront hoch oben auf einem Felsen eindrucksvoll die Rajhenburg, die älteste urkundlich belegte Burg Sloweniens. Von 1881 bis 1941 lebten hier Trappistenmönche, die ersten Schokoladenproduzenten Sloweniens. Ihre Schokolade war so gut, dass sie sogar am Kaiserhof in Wien heiß begehrt war.

Ebenfalls ein Highlight unserer E-Bike Radreise in Slowenien ist die Fahrt entlang der stillgelegten Bahntrasse zwischen Velenje und Dravograd, der Štrekna-Radweg. Vom restlichen Verkehr getrennt, führt die Strecke durch verwunschene Schluchten, über alte Bahnbrücken und durch bis zu 400 Meter lange Tunnel, von denen die Längeren beleuchtet sind. Ein spannendes Raderlebnis für Menschen, die sonst nur auf „normalen“ Radwegen unterwegs sind.

Die Burg von Celje

Von Burgen und Klostergärten

Auch die Kultur kommt nicht zu kurz. Von einer römischen Nekropole in Šempeter, über mittelalterliche Burgen bis hin zu einer modernen Schokoladenfabrik hält die Tour kulturell einiges bereit. Ein Teilnehmer des letzten Jahres sagte dazu: „Die Verbindung von Kultur und Radfahren hat uns sehr gut gefallen.“

„Viele Burgen, das ist ganz typisch für Slowenien“ berichtete eine Radlerin. „Die kann man beim Vorbeiradeln dann bestaunen. Besonders toll war der Besuch der Burg in Celje.“ Die Burg von Celje ist die größte mittelalterliche Burg Sloweniens und war im Besitz der Grafen von Cilli. Das mächtige Adelsgeschlecht war sowohl mit den Habsburgern als auch dem englischen Königshaus verwandt und besaß auf dem Höhepunkt ihrer Macht über 120 Burgen und Güter. Die bewegte Geschichte der Grafen von Cilli lässt sich noch heute in der Burg von Celje entdecken.

Einem anderen Radler-Paar ist vor allem die mittelalterliche Klosterapotheke in Olimje in Erinnerung geblieben. Sie ist die drittälteste noch erhaltene Klosterapotheke Europas. Noch heute bauen Mönche dort Heilkräuter im Klostergarten an, bereiten Naturheilmittel zu und verkaufen diese. Gleich daneben befindet sich die kleine Schokomanufaktur Čokoladnica Olimje, in der die Besucher*innen handgemachte Pralinen und Schokolade kaufen können.

Klostergarten. Bild Elke Weis-Metz
Verkauf in der Klosterapotheke. Bild Elke Weis-Metz

Kulinarik unterwegs

Sobald es um die kulinarischen Aspekte der Reise ging, kamen die Teilnehmer*innen so richtig ins Schwärmen. „Wir sind regelmäßig eingekehrt, und dann wurde immer groß aufgetischt – das hat eine tolle Stimmung erzeugt!“ erzählte ein Radler. Besonders die regionaltypische Jause auf einem Bauernhof bei Slovenj Gradec hinterließ einen bleibenden Eindruck: „Zuerst wurden wir mit einem Schnaps begrüßt. Dann haben sie eine ganz große Platte aufgetischt, mit allem, was das Herz begehrt, Käse und Wurst, und Brot, und Öle und Wein. Der perfekte Abschluss der Tour an diesem Tag!“

In Slowenien wird nicht nur guter Wein gekeltert, sondern auch tolles Bier gebraut. Das Savinja-Tal, das auf der Tour durchquert wird, ist das Herz des slowenischen Hopfenanbaus, rund 80% des slowenischen Hopfen wachsen hier. Trotz seiner winzigen Größe ist Slowenien der fünftgrößte Hopfenproduzent weltweit. Das Bier der seit 1825 bestehenden Laško-Brauerei ist in Slowenien legendär, und auf der Reise statten die Radler*innen auch dem Bierbrunnen „Zeleno zlato“ in Žalec einen Besuch ab.

Es ist aufgetischt. Bild Elke Weis-Metz
Bierbrunnen. Bild Elke Weis-Metz

Radfahren und Wellness: die perfekte Kombination

Unsere E-Bike Radreise in Slowenien ist mit einem Standorthotel geplant. „Das fand ich nicht schlecht,“ sagte dazu eine Radlerin. „Da muss ich nicht jeden Tag auch noch aus- und wieder einpacken nach einer langen Tour.“

Die Unterkunft ist das Wellness-Resort Rimske Terme. Das traditionsreiche Römerbad ist ruhig an einem Berg gelegen und lädt zum Entspannen ein. „90% der Teilnehmer*innen sind angekommen, haben ihre Fahrradkleidung hingeschmissen und eine viertel Stunde später waren wir dann in der Therme,“ schmunzelt eine Teilnehmerin.

„Wir konnten die Annehmlichkeiten des Hotels wirklich genießen,“ bestätigt eine andere. „Es gab genug Zeit. Gegen fünf sind wir zurück im Hotel gewesen, um halb sieben gab es Essen. Und dazwischen: Therme.“

Die Kombination aus Radfahren und Wellness war perfekt, da waren sich alle Teilnehmer*innen einig.

Innenpool - Wellnessurlaub im Rimske Terme
Innenpool - Wellnessurlaub im Rimske Terme

Praktisches: So funktioniert unsere geführte E-Bike Radreise

Wenn Sie sich jetzt fragen „ist so eine E-Bike Radreise auch was für mich?“, dann sind hier noch einige ganz praktische Informationen.

Wie in unserem Katalog beschrieben, ist die Reise so ausgelegt, dass auch untrainierte, aber natürlich gesunde Urlauber*innen teilnehmen können. Das E-Bike ist dabei der „Gamechanger“: dadurch rücken auch anspruchsvollere Etappen in den Bereich des möglichen.

Die Teilnehmer*innen bringen entweder ihr eigenes E-Bike mit, oder können sich eines bei uns ausleihen (bitte bei der Anmeldung angeben). Das Rad wird bequem im Radanhänger transportiert und jeweils abends im Hotel sicher verstaut und über Nacht geladen.

So werden mehrtägige Radreisen möglich, ohne dass Sie sich um etwas kümmern müssen: „Wir würden die Planung und Buchung nicht selbst machen,“ sagte ein Teilnehmer. „Alles ist organisiert, man muss sich um nichts kümmern, das war uns wichtig.“

Eine andere Teilnehmerin betonte mehrmals, dass alles „immer top organisiert war“ und erklärte: „Die Radguides haben das ganz wunderbar gemacht. Jeweils am Abend vorher oder in der Frühe haben sie uns erklärt, was uns erwartet. Die Strecke, wie viele Kilometer, wo wir Mittagsrast machen, wann wir ungefähr wieder beim Hotel ankommen. Und das Zeitmanagement der Guides war spitze, sowas ist mir total wichtig.“

Überhaupt wurden die Radguides vielfach gelobt. „Wir waren immer zufrieden mit ihnen. Wenn wir eine Frage oder ein Problem hatten, standen sie uns immer zur Seite.“ „Die Kommunikation war super, und die Hilfsbereitschaft der Guides war wirklich klasse. Da habe ich mich total gut aufgehoben gefühlt. Ich musste nichts machen außer fahren und genießen.“

Die Räder werden verladen. Bild Elke Weis-Metz

Eine Kundin fasste ihr Erlebnis so zusammen: „Absolut empfehlenswert. Wie soll ich sagen? Gut organisiert, top Hotel, spitze Guides, klasse Zeitmanagement. Das hat alles gepasst.“ Und dann fügte sie hinzu: „Fahrradfahren macht einfach glücklich. Diese Freiheit, dieses Gefühl, die Welt mit dem Rad zu entdecken – ich bin nächstes Jahr wieder dabei.“